Die Geschichte Berlins von 1800 bis 1979 - Blatt 9 - Charlottenburg um 1800

Charlottenburg um 1800

 Die Residenz im Grünen

 

 

1800
Charlottenburg - das einstige Dorf Lietzow, 1705 nach der ersten Schloßherrin Sophie-Charlotte in „Charlottenburg” umgetauft und zur Stadt erhoben - zählt jetzt 3.400 Einwohner.

1806
Nach dem Sieg über Preußens Heer bei Jena und Auerstedt kommt Kaiser Napoleon nach Charlottenburg und wohnt einen Monat lang im Schloß.

1810
In Mecklenburg stirbt Königin Luise von Preußen und wird in dem von Heinrich Gentz errichteten Mausoleum im Charlottenburger Schloßpark beigesetzt.

1816
Auf der Spree verkehrt jetzt das erste Dampfschiff. „Prinzessin Charlotte von Preußen” fährt regelmäßig zwischen Berlin und Charlottenburg.

1824
Nach dem Vorbild einer neapolitanischen Villa erbaut Karl Friedrich Schinkel für König Friedrich Wilhelm III. neben dem Charlottenburger Schloß ein intimes „Sanssouci”. Heute bekannt unter „Schinkel-Pavillon”.

1825
Zwischen dem Brandenburger Tor von Berlin und der Nachbarstadt Charlottenburg verkehren jetzt die ersten Kremser. Die bequemen Pferdewagen können bis zu 20 Personen befördern und sind nach ihrem „Erfinder” Simon Kremser benannt.

 

Quellenhinweise: die Bildmappen befinden sich in der Berliner Stadtplansammlung. Hier wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung von Frau Susanne von Bargen und der Berliner Morgenpost.

Weitere Informationen

  • Personen, Verlage: Robinson (Werner Kruse)